Das Liegerad


Fleche Allemagne Varel - Eisenach | Drucken |
Geschrieben von Joachim Janssen   
Wednesday, 14 May 2008

Fleche Allemagne:

Da ich mich mangels Team in meiner Umgebung nicht anmelden konnte, bin ich außer Konkurenz  nach Eisenach gefahren (mit ca. 12 kg Reisegepäck) Ich startete pünktlich um 9 Uhr in Varel. Meine Tour ging quer duch die norddeutsche Tiefebene (Oldenburg, Wildeshausen , Kirchdorf, Uchte) nach Petershagen an die Weser. Nach der Weserquerung ging es  weiter in Richtung Süd-Osten über  Bückeburg zum Wiesengebierge, welches ich bei Buchholz/Steinbergen/B83 überquerte. Hier traf ich wieder auf die Weser und folgte dem Fluß bis nach Hamlen, der Planung nach die Hälfe meiner Wegstrecke.

Nach einer ausgibigen Pause fuhr weiter entlang der Weser bis nach Bodenwerder. Ich trennte mich vom Fluß um weiter in Richtung Sü-Ost über Eschershausen nach Einbeck den zweiten größeren Hügel zu nehmen. Es war schon Dunkel (23 Uhr) als ich in Einbeck ankam. Nach ein kurzen Pause fuhr ich weiter nach Northeim. Entlang der Leine weiter nach Göttingen. Nun nachts um 1 Uhr radelte ich auf der Bundestraße 27, die wunderbar leer war weiter richtung Süden über Freidland(3/4 der geplanten Strecke)  nach Unterieden. Jetzt kam ich an die Werra, die an nach Eisenach führte, aber ich fuhr weiter auf der B27. 

Gegen 3 Uhr bei km 317 nahm ich an einem Parkplatz eine Mütze Schlaf ca. 1 Stunde bei 3°C. Nach dem Aufwachen hielt ich mich nicht lange auf, denn bei den Temperaturen war Bewegung das Einzige was einen wach hielt. Ich machte mich also wieder auf den Weg über die B27 vorbei an Allendorf, Eschwege(hier verließ ich den mich bis dahin begeitenden Flußlauf der Werra) und Werretal. Bei Weichmannshausen wollte ich die B27 wieder verlassen, denn die zweigte Richtung Westen ab und ich wollte nach Süd-Osten Richtung Eisenach, wo mich bei Ulfen noch die letzte größere Steigung erwartete. Die Verkehrszeichen deiteen darauf hin, daß der Weg über die L400 durch Straßenarbeiten versperrt würde. Dennoch wagte ich die Fahrt über die gesperrte Straße. Zuerst war es richtig angenehm, denn es fuhr Aufgrud der Sperrung keiner auf dieser Straße. Bei Breltau kam dann die Baustelle, die Straße war über 2 Km aufgerissen, doch für ein Fahrrad kein Problen diese Strecke zu fahren, zumal um 5 Uhr in der Frühe kein Straßenarbeiter in Sicht war Wink .  Bei Ulfen die letzte ernstzunehmende Steigung, und die darauf folgende schnelle Abfahrt( 73 km/h) bei leichtem Neiselregen. Je näher ich Esnach kam, desto stärker wurde der Regen. Ich durchführ die hohe Autobahnbrücke(A4) über die Werra.  Jetzt kurz vor Eisenach um 6:39 Uhr traf ich zwei Radonneure die sich auch auf dem Weg zur Wartburg befanden(Es stellte sich später heraus, das es Paffi samt Begleitung war). In Eisenach angekommen bog ich zum Bahnhof ab um mein Gepäck  in einem Schließfachzu verstauen. jetzt nur noch der Anstieg zur Wartburg,

Der Regen hatte zum Glück aufgehört, dennoch erwies sich die Kletterei zur Wartburg als enorm schwierig, den ich fahre ja einen Frontriebler und der ist bei nassem Kopfsteinpflaster überfordert. Die letzte Rampe zur Wartburg mußte ich zuletzt dan doch scheiben, zusammen mit Rainer Paffrath, denn ich schon kurz vor Eisenach traf. Oben angekommen (6:10 Uhr )Begrüße mich auch schon Auli, die Frau von Claus Czycholl. Gegen 8:40 Uhr trafen die ersten Fahrer ein, darunter auch das Carbon-Liegerad von Martin Schröferl mit sammt Konstrukteur :).


Bilder gibt es hier:
Bildergalierie Fleche Allemagne 2008

Der GPS-Track auf gpsies.com

Nach dem Duschen und Essen wollte ich eigentlich mit dem Zug nach Paderborn, bin aber dann doch mit dem Rad hingefahren. Die Hügel um Kassel hatten schon einen gewissen Reiz.
Vom Wetter her hat es sich gelohnt, bis auf die paar Tropfen vor Eisenach war alles trocken. Ebenso die Fahrt von Paderborn nach Varel am Sonntag.

Gruß Joachim

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 21 January 2010 )
 
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