Das Liegerad


CycleVision 2008 | Drucken |
Geschrieben von Joachim Janssen   
Thursday, 26 June 2008

Am 22 + 23 Juni 2008 fand im Velodrom in Sloten/Amsterdam die Cyclevision statt. Nachdem ich mehrmals als paviver Besucher vor ort war, nahm ich dieses Mal auch aktiv dran teil.

Eingetragen hatte ich mich für:

Samstag

  • 1 Stunde auf der Außenbahn
  • 4 km Verfolgung auf der 200m Bahn
  • 25km Kriterium auf der Außenbahn

Sontag

  • 6 Stunden+ 1 Runde auf der Außenbahn

Als erstes die Cyclevision hat Spaß gemacht, die Organisation  war gelungen
ich bin Samstag nach 4 Stunden Schlaf und 4 Stunden im Auto auf der Autobahn gleich ins Stundenrennen eingestiegen und es war ganz ordentlich (für mich).

Platz 66, 16 Runden, Zeit: 1:02:49 Std, Durchschitt: 38.176  Schnelste Runde 2 38.2 2 km/h /3:48.4 min

Was Chrisitan Ascheberg in der Stunde abgezogen hat war unglaublich, durch die Menge mit 60 km/h und die Schräglage, wie Bernhard Böller schon sagte , er kennt sein Gefährt. Ymte und Hans waren ja ähnlich schnell, aber es waren auch deutlich weniger "Hindernisse" auf der Strecke.

Im Velodrom schaute ich mir die Aussteller an, hier waren  Mango, Alligt, Optima ... vertreten, 

Das Bahnfahren fand ich wiederum nicht berauschend, es war schnell und ich hab mir mit Steffen ein kleines Rennen geliefert, aber ich finde es auch gefährlich, wie hart einige Fahrer vor einem einscheren.

Das Kriterium am abend war dann wieder Entspannung pur, ich bin mit dem Andrew Sidwel (Cobra Lowracer) um die Wette gefahren .Fast  mußte ich Aufgrund eines Lachkrampfes abbrechen, denn auf der Gegengerade wolle Steffen Hartling mich überholen, aber fiel er zurück rief irgend etwas unverständliches und ich sah wie die Zugtrumrolle seines Jives vom Rad abfiel und mich überholte. Ich konnte mich bei diesem Bild vor Lachen kaum auf dem Rad halten, andererseits traurig, weil er abbrechen muße(er suchte die Rolle im Gras, dabei lag sie 100 m weiter vorne auf der Straße).

Am Abend fuhr ich meinen Wagen auf das Gelände um dort zu schlafen, vorher saß ich mit den Bentlages vor ihrem Wohnwagen und unterhielten uns noch einige Zeit. Die Nacht war Aufgrund des verlorenen EM-Viertellfinals ja ruhig. Raimar und sein Kollege standen mit einem Wohnmobil neben meinem Renault Rapid. Am nächsten Morgen frühstückten wir zusammen in dem Wohnmobil. Sie waren gut ausgerüstet, so das es frischen heißen Kaffee gab. 

 Das 6Stunden Rennen war eine harte Prüfung für mich, erst fährt ein Fahrer mit seiner Pedale in mein Hinterrad und reißt heftige Kerben in den Reifen, dann nach 3 Stunden konnte ich meinen Nacken nicht mehr bewegen und Kopfschmerzen plagten mich, also 10 min Pause und 'ne Kopfschmerztablette. Ich hab's dann wieder 'ne halbe Stunde versucht, aber Kopf hörte nicht auf zu wummern. Wieder 'ne Pause dieses mal 30 min. Ich wollte eigentlich abbrechen, aber irgendwie bin ich dann doch wieder auf Rad gestiegen und weitergefahren. Ein, zwei Runden später haben mich die beiden Bentlages dann mitgezogen und es lief wieder runder, Heisz udn Uli machten eine Pause und ich konnte dann wieder in die Gruppe mit Rosemarie Bühler einsteigen, so das ich noch mit 29,7 Schnitt ins Ziel fuhr. 72 Runden immer der selbe hoperige Asphalt ist nichts für meinen Nacken. Der Kollege von Hendrik versorkte uns (Hajo, Hendrik und mich) während des Rennens. Hier nochmals Danke.

Ach ja, hier einige Bilder, es sind aber nur wenig "gute" dabei, weil ich den größten Teil selber fuhr

Bildergalerie Cyclevision 2008

Sammelthread bei www.velomobiforum.de

Sammelbericht bei www.ligfiets.net

PS: Ich hab jetzt das Tretlager am Evij tiefer gelegt, nach den 6 Stunden wußte ich nicht mehr ob die Füße noch an den Beinen waren, 30 cm Überhöhung ist für ein flaches Rennen eindeitig zu hoch. ich teste die nächsten Wochen mal 22 cm, hab auch gleich den Sitz noch 3° Grad nach hinten geneigt. Hier zu sehen

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 21 October 2010 )
 
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